Unser Förderpreis

Die Schweizer Papierhistoriker schreiben einen Förderpreis aus, der regelmässig für herausragende Arbeiten über die Bedeutung von Papier in Kunst, Kultur, Restaurierung und Technik verliehen wird. Damit möchten wir den papierhistorischen Nachwuchs anregen, die vielschichtigen Entwicklungs- und Erscheinungsformen von Papier in kulturhistorischer sowie produktionstechnischer Hinsicht zu erforschen.

Die eingereichten Arbeiten sollten nicht älter als fünf Jahre sein, auf Deutsch vorliegen und einen deutlichen Bezug zur Schweiz aufweisen. Die Preissumme beträgt derzeit CHF 1 500.–. Die Jury setzt sich aus Mitgliedern des Vorstands der SPH zusammen.

Die Preisverleihung findet im Rahmen der SPH-Jahrestagung statt. Die Veröffentlichung der prämierten Arbeit – vollständig oder in Auszügen – in Form einer Jahresgabe für die Mitglieder der SPH, bietet die willkommene Möglichkeit, neue Forschungsergebnisse einem erweiterten Kreis zugänglich zu machen.

Stichtag für die Einreichung von Arbeiten ist jeweils der 30. September.

Richtlinien & Wegleitung
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Prämierte Arbeiten

Yasmine Kerber

Perforierte Notenrollenpapiere als Tonsteuerungsträger mechanischer Musikinstrumente. Identifizierung, Materialität und Konservierung

2015

 

Esra Baldinger

Das geheimnisvolle Zeichen im Papier. Zum Bedeutungs- und Funktionswandel des Wasserzeichens in der Papierherstellung

2015

Silvana G. Schmid

Moderne Transparentpapiere. Ihre Problematik in der Konservierung und Restaurierung im Hinblick auf die Behandlung von Graphiken aus dem Nachlass Otto Meyeramden im Kupferstichkabinett Basel

2014, Anerkennungspreis

Lisa Dittmann

Konservatorische Maßnahmen und Digitalisierungsarbeiten am Bestand der Bernoulli-Briefe der Universitätsbibliothek Basel

2014

Nana Badenberg

Das Pro Patria-Wasserzeichen. Zur Geschichte eines filigranen Motivs (1699–1914)

2011